TrainerInnen-Netzwerk "skills for action" stellt sich vor

skills for action

…vom Gipfel zu neuen Höhen…

Wir sind ein Netzwerk bewegungsorientierter Aktions-TrainerInnen. Im Vorfeld und während des G8-Gipfels 2007 in Heiligendamm haben wir Dutzende von Blockadetrainings und Aktionsvorbereitungs-Workshops angeboten.skills for action - flyer - vorne
In den vergangenen Jahren war es uns möglich den Kreis der TrainerInnen auszuweiten So konnten wir diverse Aktionstrainings in Vorfeld von Bildungsstreiks, Castortransport, Klimagipfel und dem Stoppen von Naziaufmärschen anbieten.

PIMP YOUR ACTION!
Wir bieten Trainings für Neulinge und Erfahrene, für Einzelpersonen, die sich zu einer Aktion zusammenfinden wollen sowie bestehende Bezugs- und Aktionsgruppen, die sich gemeinsam vorbereiten wollen.

Aktionstrainings als Teil Eurer Kampagne, zur Vorbereitung auf den nächsten Naziaufmarsch, oder als Bereicherung für Eure Konferenz.

Inhalte der Trainings können sein: Aktionsvorbereitung und –planung, Kommunikation und Entscheidungsfindung in und zwischen Bezugsgruppen, ziviler/sozialer Ungehorsam, Blockadetechniken, Rechtshilfe.
Es geht darum, die individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit zu erhöhen, Ängste abzubauen, auf bereits erprobtes aufzubauen und neues zu lernen.

Wir TrainerInnen kommen aus unterschiedlichen Spektren; dementsprechend vielfältig sind unsere Konzepte und Ideen. Ob schwarz oder bunt, wir lieben die Grau-Zonen. Von Aktionen auf dem Lande bis zu Inner City Action. Eine undogmatische Haltung zu Zivilem Ungehorsam, der Versuch über Gräben zu springen und die Zeichen der Zeit zu erkennen, das ist die Klammer, die uns verbindet.

Wir nehmen an Aktionen teil, aber die Aktion seid Ihr!

Ihr findet uns unter https://www.skills-for-action.de oder mitten im Getümmel.
skills for action - flyer - hinten
Wenn Ihr Trainings veranstalten möchtet (und am Geld soll das übrigens nicht scheitern),
könnt Ihr uns unter info@skills-for-action.de erreichen.

Ziviler Ungehorsam

Wenn wir von Zivilem Ungehorsam sprechen, denken wir an die „klassischen Aktionen“ und Texte von Henry David Thoreau („Von der Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“), an die indische Unabhängigkeitsbewegung und Mahatma Gandhi, an die Bürgerrechtsbewegung in den USA (an Martin Luther King und an Rosa Parks, die sich weigerte, ihren Platz einem Weißen zu überlassen), an die 1968-Revolte und das Konzept der „begrenzten Regelverletzung“.

Wir denken an die Raketentransport-Blockaden durch die Friedensbewegung und die Platzbesetzungen der Anti-Atomkraft-Bewegung in der BRD in den 1980er Jahren. An die Blockaden der Atommülltransporte seit den 1990er Jahren, an Blockaden von Nazi-Aufmärschen, an Befreiungen gentechnisch veränderter Felder, an Entzäunungsaktionen von Abschiebelagern, an (wilde) Streiks und Betriebsbesetzungen.

Wir denken an die Aktionen bei Gipfelprotesten und an BlockG8 - die massenhaften Blockaden des G8-Gipfels 2007 in Heiligendamm und zahlenmäßig größten Aktionen zivilen Ungehorsams in der Geschichte Deutschlands.

Aber wir denken auch an die kleineren Aktionen Zivilen Ungehorsams: An die Zerstörung von Raketen durch einzelne Aktive der Pflugschar-Bewegung, an Steuerboykotte, Land- und Hausbesetzungen, an die Unterstützung von Militär-Deserteuren und illegalisierten MigrantInnen.

Wir denken an die Nicht-Kooperation mit ungerechten Strukturen und die Nicht-Befolgung ungerechter Gesetze, und an die Aneignung der Dinge, die die Menschen für ein würdevolles Leben benötigen.

Wir denken an Zivilcourage, die es braucht, um offen „Nein“ zu sagen gegen Ungerechtigkeiten – und an den Mut und die Entschiedenheit, sich ihnen aktiv entgegenzustellen.

Wir denken an Basisdemokratie und gemeinsame Selbstorganisation, die vielen Aktionen Zivilen Ungehorsams zugrunde liegen und die nötig sind, alternative Strukturen aufzubauen.

Wir denken an „eine andere Welt“ und glauben, dass der Weg dahin auch über Aktionen Zivilen Ungehorsams führt.

Veranstaltungsangebote

Wir bieten Trainings für Neulinge und Erfahrene, für Einzelpersonen, die sich zu einer Aktion zusammenfinden wollen, sowie bestehende Bezugs- und Aktionsgruppen, die sich gemeinsam vorbereiten wollen.

Aktionstrainings können der Vorbereitung einer konkreten Aktion (Naziaufmarsch, Gipfelprotest, etc), aber auch als mobilisierender Teil einer Kampagne dienen.
Da in den Aktionstrainings grundlegendes Wissen und Fertigkeiten erarbeitet werden, die für unterschiedlichste Aktionen gebraucht werden können (Großdemos, Blockaden, Kleingruppenaktionen, etc.) eignen sich Aktionstrainings aber auch als praktischer Teil für theoretische Konferenzen.

Die Inhalte der Trainings richten sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmenden und dem Anlass.
Grundlegende Inhalte der Trainings sind meistens:
- Motivationen und Ziele
- Umgang mit Befürchtungen und Ängsten
- Überlegungen zu Sozialem und Zivilem Ungehorsam
- Bezugsgruppen als soziale Basis von Aktionen
- Entscheidungsfindung in Bezugsgruppen und zwischen Bezugsgruppen (im Delegiertenplenum/SprecherInnen-Rat)
- Blockadetechniken
- einführende Rechtshilfe und Umgang mit Repression

Daneben sind als weitere Workshops oder als Teile von größeren Trainings auch möglich:
- 1x1 für Demonstrationen
- Aktionsplanung
- Umgang mit Medien

Die Trainings sind keine Lehrveranstaltung, bei der die TrainerInnen den Teilnehmenden „das richtige Verhalten in Aktionen beibringen". Vielmehr geht es darum, dass sich die Teilnehmenden in einem geschützten Rahmen auf eine Aktion, die sie selbst durchführen wollen, vorbereiten können und über ihre Erfahrungen und Vorstellungen austauschen können.

Die TrainerInnen moderieren diesen Prozess und ermöglichen einen Erfahrungsaustausch durch Moderationstechniken, Übungen und Rollenspiele, die helfen können, die individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit zu erhöhen, Ängste abzubauen, auf bereits erprobtes aufzubauen und neues zu lernen.

Je nach Anlass, Ort und Inhalten können Trainings für kleinere Gruppen (mindestens 10 Personen ist sinnvoll) oder größere Gruppen (wir hatten schon Trainings für über 250 Personen) stattfinden. Die Dauer kann ebenfalls variieren von 2-stündigen Kurztrainings bis zu intensiveren Tages- oder Mehrtages-Trainings.

Wenn Bedarf für ein Training besteht, soll die Durchführung nicht am Geld scheitern. Fahrtkosten sollten üblicherweise gezahlt werden, von größeren Organisationen und Initiativen nehmen wir gerne auch Honorare – über die Höhe kann jeweils gesprochen werden.

Wenn Ihr Trainings veranstalten möchtet könnt Ihr uns über info@skills-for-action.de erreichen.

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pimp your action!

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